← Alle Beiträge Säule 3a & Vorsorge

VIAC Säule 3a einrichten: Konto, Strategie & Steuertipps 2026

VIAC Säule 3a Schritt für Schritt: Konto eröffnen, richtige Aktienstrategie wählen, Gebühren verstehen und Steuern sparen. Die komplette Anleitung für 2026.

· 8 Min. Lesezeit
VIAC Säule 3a einrichten: Konto, Strategie & Steuertipps 2026

Du hast dich für VIAC als Säule-3a-Lösung entschieden – gute Wahl. In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du dein Konto eröffnest, die richtige Anlagestrategie wählst und dabei jedes Jahr zuverlässig Steuern sparst. Wenn du erst noch vergleichen willst, welcher Anbieter zu dir passt, lies zuerst unseren grossen Säule-3a-Vergleich. Diese Anleitung ist für alle, die loslegen wollen.

Kurz: Warum überhaupt eine Säule 3a?

Die Säule 3a ist das beste Doppelgeschäft im Schweizer Vorsorgesystem: Du baust Vermögen auf und sparst gleichzeitig Steuern. 2026 kannst du als Angestellte/r mit Pensionskasse bis zu CHF 7'258 pro Jahr einzahlen und diesen Betrag vollständig vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Je nach Kanton und Einkommen spart dir das CHF 1'500 bis CHF 2'500 Steuern pro Jahr – jedes Jahr aufs Neue. Die Details zu Maximalbetrag, Anbietern und Auszahlung findest du im Säule-3a-Guide.

Warum VIAC für die Säule 3a?

Die meisten Banken bieten dir entweder ein 3a-Konto mit Mini-Zins oder einen teuren Fonds mit 1–2 % Gebühren pro Jahr an. Auf CHF 50'000 sind das CHF 500–1'000, die du jährlich verschenkst – über 20–30 Jahre reisst das ein riesiges Loch in deine Rendite.

VIAC macht es anders:

  • Tiefe Gesamtkosten: rund 0.44 % pro Jahr – ein Bruchteil klassischer Bankfonds
  • Hohe Aktienquote möglich: bis zu rund 99 % – passend für einen langen Anlagehorizont
  • Volle Flexibilität: Strategie jederzeit anpassbar, kein Mindestbetrag
  • Einfache App: einzahlen, Strategie wählen, fertig – kein Banktermin, keine Formulare

Wie VIAC im direkten Vergleich gegen finpension und frankly abschneidet – Gebühren, Strategien und App – zeigen wir dir im 3a-Anbietervergleich.

Schritt für Schritt: Dein VIAC-Konto eröffnen

  1. App herunterladen: VIAC-App aus dem App Store oder Play Store laden.
  2. Mit Code registrieren: Bei der Eröffnung unseren Code 4an9Gac eingeben – damit verwaltest du deine ersten CHF 1'000 gebührenfrei.
  3. Identifizieren: Per Video- oder Foto-Identifikation legitimieren (Pass oder ID bereithalten, dauert wenige Minuten).
  4. Portfolio anlegen: Wähle «Säule 3a» und lege dein erstes Portfolio an.
  5. Strategie wählen: Aktienquote und Ausrichtung festlegen (dazu unten mehr).
  6. Einzahlen: Per Banküberweisung oder Dauerauftrag. Wir empfehlen einen monatlichen Dauerauftrag, damit du den Jahresbeitrag locker zusammenbringst.

Das Ganze dauert keine 15 Minuten – und du musst nie wieder in eine Bankfiliale dafür.

Welche Strategie passt zu dir?

Die wichtigste Entscheidung ist die Aktienquote. Faustregel: Je länger dein Anlagehorizont, desto höher darf der Aktienanteil sein, weil du Schwankungen einfach aussitzen kannst.

  • Über 15 Jahre bis zur Pensionierung: hohe Aktienquote (80–99 %) ist sinnvoll
  • 5–15 Jahre: mittlere Quote, je nach Risikotoleranz
  • Weniger als 5 Jahre: Aktienanteil schrittweise reduzieren, um kurz vor Bezug nicht in einem Crash zu sitzen

VIAC bietet fertige «Global»-Strategien mit weltweit gestreuten Indexfonds. Für die meisten ist eine breit diversifizierte globale Strategie mit hoher Aktienquote die einfachste und beste Wahl. Du kannst sie jederzeit anpassen, wenn sich deine Situation ändert.

Pro-Tipp: Mehrere 3a-Konten eröffnen

Ein oft übersehener Trick: Du kannst mehrere Säule-3a-Konten parallel führen. Kurz vor der Pensionierung wird das steuerlich wertvoll – du löst die Konten gestaffelt über mehrere Jahre auf und brichst so die Steuerprogression bei der Auszahlung.

Starte idealerweise schon heute mit 2–3 getrennten Portfolios. Mehr dazu im Säule-3a-Guide.

Häufige Fehler, die du vermeiden solltest

  • Zu tiefe Aktienquote: Wer 30 Jahre Zeit hat und auf dem Konto «parkt», verschenkt Rendite. Risiko ist bei langem Horizont dein Freund.
  • Zu spät einzahlen: Wer erst im Dezember einzahlt, verschenkt fast ein Jahr Marktzeit. Besser: Dauerauftrag ab Januar.
  • Nur ein Konto: Für die gestaffelte Auszahlung lohnen sich von Anfang an mehrere Konten.

Was kostet VIAC wirklich?

Die Gesamtkosten liegen bei rund 0.44 % pro Jahr (Verwaltung plus Produktkosten der Indexfonds). Auf CHF 50'000 sind das etwa CHF 220 pro Jahr – gegenüber CHF 500–1'000 bei einem klassischen Bankfonds. Über die Jahre macht dieser Unterschied Zehntausende Franken aus.

Häufig gestellte Fragen zu VIAC

Wie viel kann ich bei VIAC einzahlen?

Maximal den gesetzlichen 3a-Betrag: 2026 sind das CHF 7'258 für Angestellte mit Pensionskasse. Bist du selbstständig ohne Pensionskasse, sind es bis zu CHF 36'288 (20 % des Erwerbseinkommens).

Welche Aktienquote soll ich bei VIAC wählen?

Bei einem langen Anlagehorizont (über 15 Jahre) ist eine hohe Aktienquote von 80–99 % sinnvoll. Je näher die Pensionierung rückt, desto eher reduzierst du den Aktienanteil.

Kann ich mehrere 3a-Konten bei VIAC haben?

Ja. Mehrere Portfolios helfen dir, die Konten später gestaffelt zu beziehen und Steuern zu sparen. Du kannst sie bequem in derselben App führen.

Ist VIAC oder finpension besser?

Beide sind exzellent und sehr günstig. Welcher Anbieter zu dir passt, hängt von Details wie Strategie-Auswahl und App-Vorlieben ab – das vergleichen wir im Anbietervergleich.

Jetzt starten

Eröffne dein VIAC-Konto mit unserem Code 4an9Gac – du verwaltest deine ersten CHF 1'000 gebührenfrei, und wir profitieren beide. Wähle eine hohe Aktienquote, richte einen Dauerauftrag ein und lass die Zeit für dich arbeiten.